Das Fremdenverkehrsmuseum in Niederdorf
Der Fremdenverkehr kann im Hochpustertal auf eine lange Geschichte zurückblicken, die im Haus Wassermann dokumentiert wird.
Anhand detailgetreuer und faszinierender Nachbildungen kann man sich ein Bild der früheren Gasthäuser und der Bäder der Thermalquellen machen, die in der Vergangenheit so viele Touristen angelockt hatten.
Natürlich darf ein eigener Ausstellungsraum für den Alpinismus hier nicht fehlen.
In der zweiten Etage erhält der Besucher einen Einblick in den glanzvollen Tourismus der noblen Gesellschaft in der Jahrhundertwende.
Das Haus, in dem heute das Museum untergebracht ist, war noch bis Anfang des 15. Jahrhunderts der Ansitz des Adelsgeschlechts der Herren von Kurz. Von 1892 bis 1977 war es im Besitz der Familie Wassermann, die aus dem Haus ein Café machten. Aus Liebe zu Kunst und Kultur legte diese Familie eine reichhaltige volkskundliche Sammlung an. Das rundum modernisierte Haus begeistert die Besucher durch sein gepflegtes Ambiente, die Holztäfelungen in den Räumen, die Wandfresken und das alte Mobiliar.
Der Schatz von Niederdorf: die alte Sammlung von Sterbebildern
Die „Sammlung Wassermann“ besteht unter anderem aus der unglaublichen Zahl von 18.000 Sterbebildern, die die Schwestern Emma und Theres Wassermann im Laufe ihres Lebens gesammelt hatten – eine wahre Fundgrube. Die gesamte Sammlung wurde digitalisiert und kann heute von jedermann am Computer problemlos angeschaut werden. Und wer sich solch ein kleines Stückchen Geschichte mit nach Hause nehmen möchte, kann sich einige der Bilder dieser herrlichen Sammlung ausdrucken.
Öffnungszeiten
Juli und August:
Montag bis Samstag, 16.00 bis 18.00 Uhr
September:
Dienstag und Donnerstag, 16.00 bis 18.00 Uhr
Oktober:
Dienstag und Freitag, 16.00 bis 18.00 Uhr
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